Mittwoch, 27. März 2013

Die Karwoche - Montag

Auf den triumphalen Einzug am Palmsonntag folgte am Montag die Tempelreinigung . Die erste hatte er drei Jahre vorher schon ausgeführt (Joh. 2). Also am Anfang seines Dienstes und nun am Ende seines Dienstes.

Jüdische Tradition (Talmud)
An diesem Wochentag wurde im Tempel in Verbindung mit dem täglichen Brandopfer Psalm 48 gesungen. In diesem Lied wird die königliche und richterliche Autorität Gottes in Jerusalem und auf dem Tempelberg gepriesen. Wie am Palmsonntag so passt auch hier wieder der Tagesgesang im Tempel wunderbar zu den in den Evangelien berichteten Ereignissen. Psalm 48, 1-2.10-12:
Groß ist der HERR und hoch zu loben in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berg. Schön erhebt sich, die Freude der ganzen Erde, der Berg Zion auf der Seite des Nordens - die Stadt des großen Königs. Wir gedenken, o Gott, an deine Gnade inmitten deines Tempels. Wie dein Name, o Gott, so reicht auch dein Ruhm bis an die Enden der Erde; deine Rechte ist voller Gerechtigkeit. Der Berg Zion freut sich, die Töchter Judas frohlocken um deiner Gerichte willen.
Der Herr Jesus betrat die königliche Säulenhalle, das ist die prächtigste Halle im Tempel, im Süden befand sie sich. Dort war der Sitz des Hohen Rates in der Südostecke und der Marktplatz, wo man Opfertiere verkaufte. Der Herr Jesus trat also als König in die königliche Säulenhalle, um dort als oberster messianischer Richter, als König über alle Könige, für Ordnung zu sorgen.
Es war der zweite Tag der Woche, dies entspricht dem zweiten Schöpfungstag, wo Gott eine Scheidung gemacht hat zwischen den Wassern oberhalb der Ausdehnung und den Wassern unterhalb der Ausdehnung. Es ist der Tag, an dem der Herr Jesus in seiner höchsten Autorität geschieden hat zwischen heilig und unheilig in seinem Haus.

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